Pegasus Spiele oder was kommt dabei heraus, wenn Spieler einen Spieleverlag gründen?

Die Beschreibung von Pegasus Spiele in einem Satz? „Von Spielern für Spieler!“ Denn die heutigen Pegasus Spiele-Geschäftsführer und Firmengründer Karsten Esser und Andreas Finkernagel beschlossen im Alter von 19 und 21 Jahren, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Und das ohne große finanzielle Mittel, dafür mit jeder Menge Leidenschaft für das Spielen und dem Ehrgeiz, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. So beginnt die Historie von Pegasus Spiele im Jahr 1993 – mit einem kleinen Ladengeschäft in der Altstadt von Friedberg in Hessen.

In etwa zur selben Zeit wird in den USA das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering von Richard Garfield veröffentlicht. Auf Conventions wurde den beiden Geschäftsführern, die mit Leib und Seele Spieler sind, schnell klar, dass Sammelkartenspiele ein völlig neuer Trend waren, während Rollenspiele damals etwas in den Hintergrund rückten. Damit hatte Pegasus Spiele den richtigen Riecher und wurde 1994 einer der fünf Großhändler für Magic in Deutschland. Kurz darauf fand die 1. Deutsche Magic: The Gathering Meisterschaft am Pegasus Spiele-Firmensitz in Friedberg statt. 512 Teilnehmer(innen) strömten damals zu diesem Ereignis. Und das kaum zwei Jahre nach der Gründung von Pegasus Spiele!

In den kommenden Jahren konnte das kleine Ladengeschäft in der Wetterau expandieren. Es zeigte sich immer wieder – damals wie heute – wie wichtig persönliche Kontakte in der Spielebranche sind. Dabei war es besonders der gute Draht zu Steve Jackson, Mastermind der „Steve Jackson Games“, der sich als richtungsweisend für Pegasus Spiele herausstellen sollte: Es folgten deutsche Umsetzung verschiedener Lizenzspiele, unter anderem Munchkin. Seit 2003 erscheint die deutsche Ausgabe des satirischen Kartenspiels bei Pegasus Spiele und Munchkin erreichte bei Spielern innerhalb kurzer Zeit Kultstatus, den es bis heute nicht verloren hat. Die erste Ausgabe war nach nur rund vier Wochen ausverkauft. Im Laufe der Jahre erhielt Munchkin, das Fantasy-Rollenspieler parodiert, zahlreiche Erweiterungen und Ableger. Das kleine Ladengeschäft in Friedberg war inzwischen längst zu klein geworden und Pegasus Spiele vergrößerte sich in den 1990ern in vielerlei Hinsicht: Firmensitz, Lager, Mitarbeiter(innen) und die Zahl der Artikel im Sortiment wuchsen beträchtlich. Dank diverser erfolgreicher Kooperationen und Vertriebspartnerschaften konnte Pegasus Spiele inzwischen mehrere Tausend Produkte anbieten. Pegasus Spiele waren gewissermaßen flügge geworden.

Wenn Spieler einen Spieleverlag gründen und leiten, dann überrascht es wenig, dass sie auch eigene Spiele im Sortiment haben möchten. Und dieses Vorhaben setzen die beiden Geschäftsführer seit 2005 erfolgreich um: Zum einen legte Pegasus Spiele alte Spieleschätze neu auf, z.B. Illuminati, was nicht zuletzt erfahrene Strategiespieler(innen) freute. Dazu kamen Klassiker im modernen Gewand, also mit redaktionellem Feinschliff und ansprechendem Artwork, die Pegasus Spiele so wieder für ein breite Spieleöffentlichkeit zugänglich machte. Darüber hinaus erweiterte Pegasus Spiele sein Portfolio aber auch um eigene Spiele aus dem Familienspielsegment. Hierfür wurde gezielt in die eigene Spieleredaktion investiert. Das Ziel war klar – das Pegasus Spiele Logo, „das geflügelte Pferd“, sollte sich als Merkmal für Qualität etablieren. Und die Arbeit trug schon bald Früchte, denn Neuerscheinungen wie Mondo sorgten dafür, dass Pegasus Spiele auch im Markt für Familienspieler Fuß fassen konnte.

Die Nominierung von Pandemie 2009 zum „Spiel des Jahres“ war gewissermaßen der Ritterschlag für Pegasus Spiele: Der einst kleine Spieleladen aus der hessischen Wetterau war jetzt auch im Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit als erfolgreicher Spieleverlag mit attraktivem Angebot angekommen. Danach ging es Schlag auf Schlag: Schon im nächsten Jahr, 2010, folgte die nächste Nominierung eines Pegasus Spiels (Im Wandel der Zeiten – Das Würfelspiel: Bronzezeit) zum „Spiel des Jahres“. Im gleichen Jahr überstieg die Zahl der verkauften Munchkin-Spiele die Marke von 500.000 Exemplaren. 2011 folgte dann die dritte Nominierung in Folge – dieses Mal in der neu eingeführten Kategorie „Kennerspiel des Jahres“ für den Pegasus Spiele Titel Strasbourg. Die Nominierungen in drei Jahren in Folge gipfelten im vierten Jahr schließlich in die erste Auszeichnung: 2012 wird Village zum „Kennerspiel des Jahres“. Im Folgejahr, 2013, überschritt die Zahl der verkauften Munchkin-Spiele die Marke von einer Million. Mit der Brettspiel-Adaption des Fantasyroman „Die Zwerge“ von Markus Heitz positionierte sich Pegasus Spiele darüber hinaus weiterhin als Verlag für Fantasy- und Rollenspiele. Die Zwerge gewann 2013 den „RPC Fantasy Award“ sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen.

2014 dann der Doppelschlag: Camel Up wird "Spiel des Jahres" und erhält damit die weltweit bedeutendste Auszeichnung für Brettspiele. Gleichzeitig gewinnt Pegasus Spiele mit Istanbul auch das „Kennerspiel des Jahres“. Doch damit nicht genug: Mit Love Letter stand außerdem ein Kartenspiel von Pegasus Spiele auf der Empfehlungsliste für das „Spiel des Jahres“ und Rokoko schaffte es auf die Nominierungsliste zum „Kennerspiel des Jahres“. 2016 wurde Mombasa mit dem Publikumspreis „Deutscher Spielepreis“ ausgezeichnet. Außerdem stand das Strategie-Schwergewicht auf der Empfehlungsliste der "Kennerspiel des Jahres"-Jury. Im gleichen Jahr wurde erstmals ein Pegasus Spiele Eigentitel zum „Kinderspiel des Jahres“ nominiert – Mmm!

Erklärvideo CAMEL UP 

Erklärvideo ISTANBUL, Kennerspiel des Jahres 2014

Doch doppelt hält bekanntlich besser: 2017 stammten mit Kingdomino und Magic Maze gleich zwei von drei zum „Spiel des Jahres“ nominierten Titeln aus dem Pegasus Spiele Verlagssortiment. Mit dem Kennerspiel Captain Sonar, dem kooperativen Kinderspiel Zauberei hoch Drei und dem Expertenspiel Great Western Trail standen außerdem drei weitere Titel auf den Empfehlungslisten zum „Kennerspiel- bzw. Kinderspiel des Jahres“. Kingdomino schaffte es auf das Siegertreppchen und wurde „Spiel des Jahres“ 2017. 2018 folgte dann die Auszeichnung des Familienspiels Azul zum „Spiel des Jahres“. Ebenfalls auf der Empfehlungsliste zum „Spiel des Jahres“ stand das Familienspiel Memoarrr! – ein Familienspiel mit stimmigen Grafiken von Graffitikünstler Pablo Fontagnier (Künstlername „Hombre“). Beim „Österreichischen Spielepreis“ wurden Pegasus Spiele und Partner gleich dreifach ausgezeichnet: Der Hauptpreis, das „Spiel der Spiele“ ging an Istanbul – Das Würfelspiel. Weitere Auszeichnungen erhielten Heaven & Ale („Spiele Hit für Experten“) und Azul („Spiele Hit für Familien“). Auch beim „Deutschen Spielepreis“ konnten einige der genannten Spiele punkten: Azul gewann den Hauptpreis, Memoarrr! den „Kinderspiele-Preis“. Aber auch abseits der zahlreichen Nominierungen und Auszeichnungen war 2018 ein ganz besonderes Jahr für Pegasus Spiele, denn der einstmals kleine Laden aus der Wetterau feierte nun als national wie international bekannter Spieleverlag 25jähriges Firmenjubiläum. Auch 2019 ging der Erfolg ungebrochen weiter: Azul gewann den „MinD-Spielepreis“ in der Kategorie „kurze Spieldauer“ und Magic Maze konnte sich mit dem dritten Platz ebenfalls einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Mit Fabulantica wurde erneut ein Pegasus Spiele Titel für das „Kinderspiel des Jahres“ nominiert. Und die kooperative Detektivsimulation Detective schaffte es auf die Nominierungsliste für das „Kennerspiel des Jahres“. Auf der Empfehlungsliste für das „Spiel des Jahres“ standen im gleichen Jahr Krasse Kacke und Reef, auf der Empfehlungsliste für das „Kennerspiel des Jahres“ Paper Tales und auf der Empfehlungsliste für das „Kinderspiel des Jahres“ Magic Maze Kids.

Aber auch 2020 verspricht ein besonderes Jahr zu werden: Neben der Umsetzung verschiedener deutscher Kickstarter Lokalisierungen, z.B. für Tainted Grail und The 7th Continent, wird Pegasus Spiele auch das internationale Sortiment weiter ausbauen. Darüber hinaus werden zum einen bereits bestehende Reihen wie z.B. die Langland-Kinderspiele weitergeführt, zum anderen werden neue Spielereihen, spannende Eigentitel sowie deutsche Lokalisierungen internationaler Erfolgstitel das Verlagsprogramm verstärken.

Um etwas von ihrem Erfolg an diejenigen weiterzugeben, die sich keine Brettspiele leisten können, unterstützt Pegasus Spiele Kindergärten, Schulen sowie viele weitere gemeinnützige Einrichtungen und Veranstaltungen mit Spielespenden. Seit 2012 unterstützt Pegasus Spiele außerdem die Projekte der Albert Schweitzer Kinderdörfer in Hessen. Das Leitbild ist dabei: Spielen fördert, Spielen lehrt und verbindet dabei auch generationenübergreifend. Darüber hinaus ist den beiden Geschäftsführern das regionale bürgerschaftliche Engagement besonders wichtig, wie etwa die Unterstützung der Friedberger Tafel e.V.

Trotz ihres Erfolges haben die beiden Geschäftsführer Karsten Esser und Andreas Finkernagel nicht vergessen, wo sie mit Pegasus Spiele vor über 25 Jahren begonnen haben. Und trotz aller Erfolge und Veränderungen ist ein Punkt immer geblieben – die Leidenschaft für Spiele. Und wer selbst für Spiele brennt kann auch besser verstehen, was Spieler(innen) wollen! Neben erstklassigen Brett- und Rollenspielen gehören dazu auch Angebote wie ein deutschsprachiges Forum, auf dem Regelfragen gestellt werden können, welche dann von der Redaktion beantwortet werden. Ebenso selbstverständlich ist der Ersatz von Spielteilen aus Pegasus Spielen über den Ersatzteilservice, sollten diese einmal Grund zur Beanstandung geben. Darüber hinaus stehen für eine Vielzahl an Pegasus Spielen Webanleitungen sowie weiteres Zusatzmaterial als Download im Pegasus Spiele-Shop zur Verfügung. Von Spielern für Spieler eben!

Der Erfolg von Pegasus Spiele ermöglicht es, auch an diejenigen zu denken, die sich keine Brettspiele leisten können. So gibt es kostenlose Spielespenden für Kindergärten und seit 2012 werden die Projekte der Albert Schweitzer Kinderdörfer in Hessen unterstützt. Das Leitbild ist dabei: Spielen fördert und Spielen lehrt - und verbindet generationenübergreifend. Das wird nicht an die große Glocke gehängt, ist den Geschäftsführern aber eine Herzensangelegenheit. Sie sind zudem davon überzeugt, dass sich bürgerschaftliches Engagement auch ganz konkret regional zeigen soll, wie etwa bei der Unterstützung der Friedberger Tafel e.V.

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Pegasus Spiele oder was kommt dabei heraus, wenn Spieler einen Spieleverlag gründen?

Die Beschreibung von Pegasus Spiele in einem Satz? „Von Spielern für Spieler!“ Denn die heutigen Pegasus Spiele-Geschäftsführer und Firmengründer Karsten Esser und Andreas Finkernagel beschlossen im Alter von 19 und 21 Jahren, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Und das ohne große finanzielle Mittel, dafür mit jeder Menge Leidenschaft für das Spielen und dem Ehrgeiz, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. So beginnt die Historie von Pegasus Spiele im Jahr 1993 – mit einem kleinen Ladengeschäft in der Altstadt von Friedberg in Hessen.

In etwa zur selben Zeit wird in den USA das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering von Richard Garfield veröffentlicht. Auf Conventions wurde den beiden Geschäftsführern, die mit Leib und Seele Spieler sind, schnell klar, dass Sammelkartenspiele ein völlig neuer Trend waren, während Rollenspiele damals etwas in den Hintergrund rückten. Damit hatte Pegasus Spiele den richtigen Riecher und wurde 1994 einer der fünf Großhändler für Magic in Deutschland. Kurz darauf fand die 1. Deutsche Magic: The Gathering Meisterschaft am Pegasus Spiele-Firmensitz in Friedberg statt. 512 Teilnehmer(innen) strömten damals zu diesem Ereignis. Und das kaum zwei Jahre nach der Gründung von Pegasus Spiele!

In den kommenden Jahren konnte das kleine Ladengeschäft in der Wetterau expandieren. Es zeigte sich immer wieder – damals wie heute – wie wichtig persönliche Kontakte in der Spielebranche sind. Dabei war es besonders der gute Draht zu Steve Jackson, Mastermind der „Steve Jackson Games“, der sich als richtungsweisend für Pegasus Spiele herausstellen sollte: Es folgten deutsche Umsetzung verschiedener Lizenzspiele, unter anderem Munchkin. Seit 2003 erscheint die deutsche Ausgabe des satirischen Kartenspiels bei Pegasus Spiele und Munchkin erreichte bei Spielern innerhalb kurzer Zeit Kultstatus, den es bis heute nicht verloren hat. Die erste Ausgabe war nach nur rund vier Wochen ausverkauft. Im Laufe der Jahre erhielt Munchkin, das Fantasy-Rollenspieler parodiert, zahlreiche Erweiterungen und Ableger. Das kleine Ladengeschäft in Friedberg war inzwischen längst zu klein geworden und Pegasus Spiele vergrößerte sich in den 1990ern in vielerlei Hinsicht: Firmensitz, Lager, Mitarbeiter(innen) und die Zahl der Artikel im Sortiment wuchsen beträchtlich. Dank diverser erfolgreicher Kooperationen und Vertriebspartnerschaften konnte Pegasus Spiele inzwischen mehrere Tausend Produkte anbieten. Pegasus Spiele waren gewissermaßen flügge geworden.

Wenn Spieler einen Spieleverlag gründen und leiten, dann überrascht es wenig, dass sie auch eigene Spiele im Sortiment haben möchten. Und dieses Vorhaben setzen die beiden Geschäftsführer seit 2005 erfolgreich um: Zum einen legte Pegasus Spiele alte Spieleschätze neu auf, z.B. Illuminati, was nicht zuletzt erfahrene Strategiespieler(innen) freute. Dazu kamen Klassiker im modernen Gewand, also mit redaktionellem Feinschliff und ansprechendem Artwork, die Pegasus Spiele so wieder für ein breite Spieleöffentlichkeit zugänglich machte. Darüber hinaus erweiterte Pegasus Spiele sein Portfolio aber auch um eigene Spiele aus dem Familienspielsegment. Hierfür wurde gezielt in die eigene Spieleredaktion investiert. Das Ziel war klar – das Pegasus Spiele Logo, „das geflügelte Pferd“, sollte sich als Merkmal für Qualität etablieren. Und die Arbeit trug schon bald Früchte, denn Neuerscheinungen wie Mondo sorgten dafür, dass Pegasus Spiele auch im Markt für Familienspieler Fuß fassen konnte.

Die Nominierung von Pandemie 2009 zum „Spiel des Jahres“ war gewissermaßen der Ritterschlag für Pegasus Spiele: Der einst kleine Spieleladen aus der hessischen Wetterau war jetzt auch im Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit als erfolgreicher Spieleverlag mit attraktivem Angebot angekommen. Danach ging es Schlag auf Schlag: Schon im nächsten Jahr, 2010, folgte die nächste Nominierung eines Pegasus Spiels (Im Wandel der Zeiten – Das Würfelspiel: Bronzezeit) zum „Spiel des Jahres“. Im gleichen Jahr überstieg die Zahl der verkauften Munchkin-Spiele die Marke von 500.000 Exemplaren. 2011 folgte dann die dritte Nominierung in Folge – dieses Mal in der neu eingeführten Kategorie „Kennerspiel des Jahres“ für den Pegasus Spiele Titel Strasbourg. Die Nominierungen in drei Jahren in Folge gipfelten im vierten Jahr schließlich in die erste Auszeichnung: 2012 wird Village zum „Kennerspiel des Jahres“. Im Folgejahr, 2013, überschritt die Zahl der verkauften Munchkin-Spiele die Marke von einer Million. Mit der Brettspiel-Adaption des Fantasyroman „Die Zwerge“ von Markus Heitz positionierte sich Pegasus Spiele darüber hinaus weiterhin als Verlag für Fantasy- und Rollenspiele. Die Zwerge gewann 2013 den „RPC Fantasy Award“ sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen.

2014 dann der Doppelschlag: Camel Up wird "Spiel des Jahres" und erhält damit die weltweit bedeutendste Auszeichnung für Brettspiele. Gleichzeitig gewinnt Pegasus Spiele mit Istanbul auch das „Kennerspiel des Jahres“. Doch damit nicht genug: Mit Love Letter stand außerdem ein Kartenspiel von Pegasus Spiele auf der Empfehlungsliste für das „Spiel des Jahres“ und Rokoko schaffte es auf die Nominierungsliste zum „Kennerspiel des Jahres“. 2016 wurde Mombasa mit dem Publikumspreis „Deutscher Spielepreis“ ausgezeichnet. Außerdem stand das Strategie-Schwergewicht auf der Empfehlungsliste der "Kennerspiel des Jahres"-Jury. Im gleichen Jahr wurde erstmals ein Pegasus Spiele Eigentitel zum „Kinderspiel des Jahres“ nominiert – Mmm!

Erklärvideo CAMEL UP 

Erklärvideo ISTANBUL, Kennerspiel des Jahres 2014

Doch doppelt hält bekanntlich besser: 2017 stammten mit Kingdomino und Magic Maze gleich zwei von drei zum „Spiel des Jahres“ nominierten Titeln aus dem Pegasus Spiele Verlagssortiment. Mit dem Kennerspiel Captain Sonar, dem kooperativen Kinderspiel Zauberei hoch Drei und dem Expertenspiel Great Western Trail standen außerdem drei weitere Titel auf den Empfehlungslisten zum „Kennerspiel- bzw. Kinderspiel des Jahres“. Kingdomino schaffte es auf das Siegertreppchen und wurde „Spiel des Jahres“ 2017. 2018 folgte dann die Auszeichnung des Familienspiels Azul zum „Spiel des Jahres“. Ebenfalls auf der Empfehlungsliste zum „Spiel des Jahres“ stand das Familienspiel Memoarrr! – ein Familienspiel mit stimmigen Grafiken von Graffitikünstler Pablo Fontagnier (Künstlername „Hombre“). Beim „Österreichischen Spielepreis“ wurden Pegasus Spiele und Partner gleich dreifach ausgezeichnet: Der Hauptpreis, das „Spiel der Spiele“ ging an Istanbul – Das Würfelspiel. Weitere Auszeichnungen erhielten Heaven & Ale („Spiele Hit für Experten“) und Azul („Spiele Hit für Familien“). Auch beim „Deutschen Spielepreis“ konnten einige der genannten Spiele punkten: Azul gewann den Hauptpreis, Memoarrr! den „Kinderspiele-Preis“. Aber auch abseits der zahlreichen Nominierungen und Auszeichnungen war 2018 ein ganz besonderes Jahr für Pegasus Spiele, denn der einstmals kleine Laden aus der Wetterau feierte nun als national wie international bekannter Spieleverlag 25jähriges Firmenjubiläum. Auch 2019 ging der Erfolg ungebrochen weiter: Azul gewann den „MinD-Spielepreis“ in der Kategorie „kurze Spieldauer“ und Magic Maze konnte sich mit dem dritten Platz ebenfalls einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Mit Fabulantica wurde erneut ein Pegasus Spiele Titel für das „Kinderspiel des Jahres“ nominiert. Und die kooperative Detektivsimulation Detective schaffte es auf die Nominierungsliste für das „Kennerspiel des Jahres“. Auf der Empfehlungsliste für das „Spiel des Jahres“ standen im gleichen Jahr Krasse Kacke und Reef, auf der Empfehlungsliste für das „Kennerspiel des Jahres“ Paper Tales und auf der Empfehlungsliste für das „Kinderspiel des Jahres“ Magic Maze Kids.

Aber auch 2020 verspricht ein besonderes Jahr zu werden: Neben der Umsetzung verschiedener deutscher Kickstarter Lokalisierungen, z.B. für Tainted Grail und The 7th Continent, wird Pegasus Spiele auch das internationale Sortiment weiter ausbauen. Darüber hinaus werden zum einen bereits bestehende Reihen wie z.B. die Langland-Kinderspiele weitergeführt, zum anderen werden neue Spielereihen, spannende Eigentitel sowie deutsche Lokalisierungen internationaler Erfolgstitel das Verlagsprogramm verstärken.

Um etwas von ihrem Erfolg an diejenigen weiterzugeben, die sich keine Brettspiele leisten können, unterstützt Pegasus Spiele Kindergärten, Schulen sowie viele weitere gemeinnützige Einrichtungen und Veranstaltungen mit Spielespenden. Seit 2012 unterstützt Pegasus Spiele außerdem die Projekte der Albert Schweitzer Kinderdörfer in Hessen. Das Leitbild ist dabei: Spielen fördert, Spielen lehrt und verbindet dabei auch generationenübergreifend. Darüber hinaus ist den beiden Geschäftsführern das regionale bürgerschaftliche Engagement besonders wichtig, wie etwa die Unterstützung der Friedberger Tafel e.V.

Trotz ihres Erfolges haben die beiden Geschäftsführer Karsten Esser und Andreas Finkernagel nicht vergessen, wo sie mit Pegasus Spiele vor über 25 Jahren begonnen haben. Und trotz aller Erfolge und Veränderungen ist ein Punkt immer geblieben – die Leidenschaft für Spiele. Und wer selbst für Spiele brennt kann auch besser verstehen, was Spieler(innen) wollen! Neben erstklassigen Brett- und Rollenspielen gehören dazu auch Angebote wie ein deutschsprachiges Forum, auf dem Regelfragen gestellt werden können, welche dann von der Redaktion beantwortet werden. Ebenso selbstverständlich ist der Ersatz von Spielteilen aus Pegasus Spielen über den Ersatzteilservice, sollten diese einmal Grund zur Beanstandung geben. Darüber hinaus stehen für eine Vielzahl an Pegasus Spielen Webanleitungen sowie weiteres Zusatzmaterial als Download im Pegasus Spiele-Shop zur Verfügung. Von Spielern für Spieler eben!

Der Erfolg von Pegasus Spiele ermöglicht es, auch an diejenigen zu denken, die sich keine Brettspiele leisten können. So gibt es kostenlose Spielespenden für Kindergärten und seit 2012 werden die Projekte der Albert Schweitzer Kinderdörfer in Hessen unterstützt. Das Leitbild ist dabei: Spielen fördert und Spielen lehrt - und verbindet generationenübergreifend. Das wird nicht an die große Glocke gehängt, ist den Geschäftsführern aber eine Herzensangelegenheit. Sie sind zudem davon überzeugt, dass sich bürgerschaftliches Engagement auch ganz konkret regional zeigen soll, wie etwa bei der Unterstützung der Friedberger Tafel e.V.

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